Klinikum Osnabrück nimmt Stellung zum Thema Umzug und Schließung der Klinik am Kasinoapark

Der Aufsichtsrat und die Geschäftsführung der Klinikum Osnabrücker Land GmbH haben bereits ab dem Jahr 2019 eingehend über die Perspektiven des Standortes Georgsmarienhütte beraten. Im Ergebnis wurde ein Zukunftskonzept erarbeitet, dass die Verlagerung der Akutbereiche an das Klinikum Osnabrück vorsieht, um eine optimale Patientenversorgung und die Weiterentwicklung der jeweiligen Bereiche weiterhin sicherzustellen.

Wie bereits mitgeteilt, wird die Akut-Entgiftung Ende Januar/Anfang Februar an den Finkenhügel umziehen.

Die Möhringsburg wird bis zum Umzug in ein Interimsgebäude in Osnabrück am Standort Georgsmarienhütte verbleiben. Eine Entscheidung für ein mögliches Interimsgebäude wurde bisher noch nicht getroffen. Somit ändert sich für die Möhringsburg vorerst nichts.

Wir können die Sorge der Menschen im Landkreis nachvollziehen, geben aber zu bedenken, dass durch die Verlagerung der Akutbereiche sich sehr gute Perspektiven für die Patientenversorgung und ebenso für die Weiterentwicklung der Bereiche ergeben.

Als Krankenhaus der Maximalversorgung profitieren die Patienten in Osnabrück von zusätzlichen Diagnose- und Therapiemöglichkeiten, die wir am Standort Georgsmarienhütte nicht anbieten können. Darüber hinaus wurde am Franziskus-Hospital Harderberg eine geriatrische Abteilung geschaffen, mit der in unmittelbarer Nachbarschaft eine weitere Geriatrie entstand. So werden für die Versorgung der Bevölkerung keine Nachteile gesehen.

Die wirtschaftliche und bauliche Entwicklung war im Jahr 2014 bei der Schließung des Standortes Dissen nicht absehbar. Das Klinikum Osnabrück hat in den letzten Jahren mehrere Millionen Euro aus Eigenmitteln in den Standort Georgsmarienhütte investiert; Wirtschaftlichkeitsreserven gibt es im Wesentlichen nicht mehr, um weitere Investitionen finanzieren zu können.

Der Geschäftsführung ist es wichtig zu betonen, dass in der Klinik am Kasinopark eine hervorragende Arbeit geleistet wurde – und immer noch wird. Dies zeigt auch die hohe Zufriedenheit der Patienten. Gerade deshalb ist das nun eingeleitete Zukunftskonzept auch für die Mitarbeitenden mit entsprechender Wertschätzung verbunden und wird den Mitarbeitenden und den Patienten eine große Chance bieten.

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